Vor 50 Jahren waren Biel und Benken zwei Dörfer mit total 600 Einwohnerinnen und Einwohnern, welche praktisch nur aus den heutigen Dorfkernen bestanden. Das Ganze war umsäumt von Wiesen und Äckern, auf denen ein dichter Obstbaumbestand die Selbstversorgung der Familien sicherte. Obwohl die Bevölkerung in der Zwischenzeit auf rund 3100 Personen angewachsen ist, wird das Dorfbild immer noch von einer aktiven Landwirtschaft geprägt.
Die fruchtbare Lösserde und das milde Klima bilden die Grundlage für rund ein Dutzend Bauernbetriebe, welche ihre Produkte an farbigen Ständen und in Ladenlokalen verkaufen. Ein vielfältiges Handwerk und interessante Dienstleistungsbetriebe sichern einige Arbeitsplätze im Dorf. Der Dorfladen mit seinen feinen Spezialitäten und die beliebten Restaurants mit der ländlich-bäuerlichen Gastlichkeit ziehen viele Städter in unsere Leimentaler Gemeinde. Durch die Schule, die zahlreichen aktiven Vereine und Institutionen besteht eine lebendige Dorfgemeinschaft, in welcher es sich gut leben lässt.
Treffender als mit den Worten von Cioma Schönhaus, dem in Biel-Benken wohnhaften Schriftsteller des Buches "Der Passfälscher", lässt sich das Eintreten in die Welt von Biel-Benken kaum beschreiben:
"Haushohe Buchen, Eschen und Eichen wölben sich gleich einem gewaltigen Dom über die Zufahrtsstrasse. Wie der Brunnen im Märchen den Einstieg zum Traumland verkörpert, so bildet dieses grüne Tor des Löliwaldes die Eingangspforte zu Biel-Benken."
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie sich bei uns, in Ihrem "Traumland", wohlfühlen.
Peter Burch Gemeindepräsident