Hundekontrolle

Wenn Sie einen Hund halten...

Für die Anmeldung Ihres Hundes kommen Sie bitte an den Schalter unseres Einwohnerdienstes. Dort werden die Daten Ihres Hundes aufgenommen.

Für die Anmeldung der Hunde, die über fünf Monate alt sind, ist eine Gebühr zu entrichten. Zusätzlich wird jedes Jahr eine Hundegebühr in Rechnung gestellt. Ausgenommen sind Blinden- und Invalidenhunde, zur Ausbildung bestimmte Blindenführhunde, Diensthunde der Polizei und des Militärs und Schweisshunde.
Für einen ausgebildeten Schutz-, Lawinen-, Sanitäts- oder Katastrophenhund wird die Gebühr um die Hälfte reduziert, sofern dieser im vorangegangenen Jahr die vorgeschriebene AKZ-Prüfung bestanden hat. (Nachweis: Leistungsheft)

Gebühren
 
  • jährliche Gebühr pro Hund Fr. 120.00
  • Kanzleigebühren für sonstige Verrichtungen, Mahnungen, Einfordern der Nachweise, o.ä. nach Aufwand bis Fr. 500.00
  • Massnahmen, Zwangsvollzüge; Einfangen und Unterbringen entlaufener Hunde, Rückführung --> nach Aufwand

Die Gebühren werden pro Kalenderjahr erhoben, erstmals ab Beginn der Gebührenpflicht bis Ende Jahr anteilmässig.
Falls Ihr Hund gestorben ist oder Sie ihn weggeben müssen, melden Sie uns dies bitte, damit Sie im neuen Jahr keine Rechnung mehr für die Hundegebühr erhalten.

Ferner machen wir Sie darauf aufmerksam, dass im Kanton Baselland seit 30. Juni 2004 alle Hunde mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein müssen. Informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt.
Haftpflichtversicherung
Hundehalterinnen und Hundehalter müssen für ihren Hund eine Haftpflichtversicherung abschliessen, die die Risiken der Hundehaltenden, sowie derjenigen Person, die den Hund tatsächlich beaufsichtigt, abdeckt.
Die Haftpflichtversicherung, welche die Ersatzrechte der Geschädigten abdeckt, muss mindestens bis zum Betrag von drei Millionen Franken je Unfallereignis für Personen-, Tier- und Sachschäden aufkommen.


Bewilligungspflicht für potenziell gefährliche Hunde

Bestimmte Hunderassen dürfen nur noch mit einer Bewilligung des Kantonstierarztes gehalten werden. Die Gemeinden sind verpflichtet, die Halter / -innen von potenziell gefährlichen Hunden dem Kantonstierarzt zu melden. Grundsätzlich muss vor der Anschaffung eines potenziell gefährlichen Hundes eine Bewilligung eingeholt werden. Wer bereits einen solchen Hund besitzt, muss seit dem 31. Dezember 2003 eine Haltebewilligung beantragen. Die Gemeinden werden jeweils eine Kopie der erteilten Haltebewilligung erhalten.
 

Dokument Sachkundennachweis_fur_HundehalterInnen.pdf (pdf, 16.6 kB)


Zuständige Abteilung

zurück